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Wer oder was ist die GEMA?
Die Gründung der GEMA (Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte) geht auf den Komponisten Richard Strauß zurück. Im Januar 1903 gab er den Anstoß zur Gründung einer Genossenschaft der Deutschen Tonsetzer und die damit verbundene Geld eintreibende Exekutive, die GEMA  Der Verein verfolgt seit Gründung ein einziges Ziel: Er bemüht sich allen Mitgliedern, eigene Kompositionen (Lieder, Songs, Schlager, Opern, Werbe- oder Filmmusik komponieren ein Entgelt zu verschaffen, wenn Dritte diese Musik öffentlich spielen oder aufführen. Der Verein vertritt etwa 3700 Komponisten, Textdichter und Musikverleger in Deutschland. Hinzu kommen etwa 6400 Komponisten, Textdichter und Verleger mit stark eingeschränkten Rechten sowie 59 600 Personen, die zwar einen Berechtigungsvertrag mit der GEMA abgeschlossen haben, aber nicht die berufsständischen Voraussetzungen einer Mitgliedschaft erfüllen (sogenannte angeschlossene »Mitglieder« ohne vereinsrechtlichen Mitgliedsstatus). Zusätzlich hat die GEMA noch weitere zwei Millionen Berechtigte im Ausland (Stand: 2014). Laut Geschäftsbericht zog die GEMA 2015 rund 894 Millionen Euro an Gebühren ein, von denen 748 Millionen Euro an die Rechteinhaber ausgeschüttet wurden.